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Impfzentren im Landkreis

19.02.2021 Impfung gegen Covid-19

Am 12.02.2021 wurde nunmehr vom Gesundheitsministerium eine deutliche Aufstockung der Impfkapazitäten eingefordert. Im Zuge dessen wurde auch die bislang noch offene Frage geklärt, wonach die Terminvereinbarung auch in Außenstellen über das einheitliche System BayIMCO abgewickelt werden kann. Dies stellt einen wesentlichen Faktor für die pragmatische Umsetzung von Impfungen in Außenstellen dar.

 

Zusammen mit der Stadt Straubing wurde deshalb neben einer Aufstockung der Kapazitäten im Impfzentrum nunmehr auch die Einrichtung von Außenstellen für Impfungen gegen Covid-19 beschlossen. Aus verwaltungsmäßigen und logistischen Gründen wurde allerdings entschieden, sich auf insgesamt vier Außenstellen zu beschränken. Insbesondere liegt dies an dem Umstand, dass verschiedene Impfstoffe mit unterschiedlichen Zweitimpfungsintervallen geplant werden müssen.

 

Es handelt sich um folgende Außenstellen:

- Haus der Generationen in Mallersdorf-Pfaffenberg

- Mehrzweckhalle Oberschneiding

- Turnhalle Schwarzach

- Mehrzweckhalle Konzell

 

Diesen Außenstellen werden umliegende Gemeinden zugeordnet. Die Zuordnung der Gemeinden zu den Außenstellen können Sie der Anlage entnehmen. Für die Bürger der betroffenen Gemeinden bedeutet dies, dass nach der erfolgten Umstellung die Impfungen nicht mehr im Impfzentrum sondern nur noch in den Außenstellen erfolgen werden. Für einen Großteil der Landkreisgemeinden verbleibt es aber auch weiterhin bei den Impfungen im Impfzentrum, da hier im Vergleich zu den Außenstellen eine wesentlich größere Kapazität zur Verfügung steht. Auch bleiben Terminierungen von Landkreisbürgern im Impfzentrum in künftig den Außenstellen zugeteilten Gemeinden vorläufig weiter bestehen.

 

Die Festlegung der Außenstellen erfolgte im Hinblick auf mehrere Kriterien. Vor allem waren die Lage der Außenstellen in Bezug auf die Entfernung zum Impfzentrum, das mögliche Einzugsgebiet benachbarter Gemeinden und die Geeignetheit der Objekte (Größe, Barrierefreiheit etc.) maßgeblich.

 

Wann der Betrieb in den Außenstellen aufgenommen wird, steht noch nicht konkret fest. Dies hängt insbesondere auch von den Impfstofflieferungen ab. Derzeit stellt sich die Situation so dar, dass mit den Lieferungen die Kapazität des Impfzentrums nicht voll ausgelastet werden kann. Auch sind die Impfungen in den Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen noch nicht vollständig abgeschlossen. Solange dies auch weiterhin der Fall ist, ist ein Betrieb der Außenstellen auch angesichts der damit entstehenden zusätzlichen Kosten nicht zielführend. Nach vorsichtiger Prognose dürfte eine Inbetriebnahme der Außenstellen erst Ende März/Anfang April erfolgen. In den Außenstellen werden dann wie im Impfzentrum auch sukzessive die Alters- und Personengruppen nach Priorisierung geimpft bis hin zu einer Impfung der Allgemeinheit. Auch kommen in den Außenstellen verschiedene Impfstoffe zum Einsatz. Der Zeitraum des Betriebes der Außenstellen ist nach derzeitiger Einschätzung für ca. 4 – 6 Monate vorgesehen. Hier spielen zahlreiche aktuell noch nicht abschätzbare Faktoren eine Rolle, beispielsweise die Impfbereitschaft in der Bevölkerung oder die noch unklare Einbindung der Hausärzte in die Impfkampagne. Letzteres würde natürlich die Impfungen nochmals beschleunigen.

 

Die vier betroffenen Gemeindeverwaltungen der Außenstellen erhalten demnächst weitere Informationen zur beabsichtigten Ausgestaltung des Betriebes. Nur so viel für die weiteren, den Außenstellen zugeordneten Gemeinden:

Es ist grundsätzlich ein Betrieb an allen Wochentagen, also auch am Wochenende vorgesehen. Auch wäre es sehr hilfreich, wenn die Gemeinden untereinander bei der Organisation unterstützend mitwirken könnten. So wäre es förderlich, wenn mindestens in der Anfangsphase und den hier vorwiegend in der älteren Generation vorgesehenen Impfungen eine oder zwei Personen aus den Gemeindeverwaltungen/gemeindlichen Bauhöfen oder auch Ehrenamtliche etc. bei der Begrüßung und Einweisung mithelfen könnten. Dies würde auch den Impfprozess beschleunigen und ggf. mehr Impfungen ermöglichen, da sich die Impfteams dann auf den eigentlichen Impfprozess beschränken können.

 

Über die zusätzlichen Informationen für die vier Standorte hinaus ist im Übrigen auch noch eine allgemeine Presseinformation vorgesehen.